Mittwoch, 28. Oktober 2015

Weihnachten...!

.... kommt immer unerwartet...

Aber dieses Jahr nicht. Nicht mit mir. Ha! Ich plane!

Gestern habe ich die ersten Weihnachts-Schoko-Kugeln gekauft und verspeist. Somit ist klar, dass ich im Vorbereitungsmodus bin.

Meine Checkliste für Weihnachten 2015

  • Geschenke überlegen und besorgen bzw. basteln
  • Vorherrschende Weihnachtsfarbe überlegen (Kerzen- und Deko-Auswahl entsprechend besorgen)
  • Tischdeko (inkl. festliche Tischdecke)
  • Adventskalender basteln - Termin vormerken
  • Adventskerzen besorgen
  • Namensschilder für untern Tannenbaum
  • Plätzchen backen - Termin vormerken
 Fällt Euch noch etwas Wichtiges ein?


Montag, 26. Oktober 2015

Samenspende unterwegs!

Haha, den Witz MUSS ich doch machen: Ich bekomme gespendete Samen, gemeint ist aber Pflanzen-Saatgut im Tauschpaket! Alberne Penelope. Für die Nur-Überschriften-Leser ist das doch eine super Headline, finde ich.

Was es aber mit dem Tauschpaket auf sich hat, ist Folgendes:

Über Facebook, das Höllentier, haben sich einige Interessierte zusammengetan und schicken ein Paket mit samenfestem Saatgut quer durch Deutschland. Jeder darf dann etwas herausnehmen und legt eigenes, samenfestes Saatgut hinein, bevor er es dann an den nächsten Adressaten weiterschickt.


Und eben habe ich die Nachricht bekommen, dass das Päckchen nun auf dem Weg zu mir nach Hilden ist! Ich freu mich!



Unsicher

Ich hatte doch geschrieben, dass ich einen neuen Lippenstift habe. Den habe ich auf der Buchmesse getragen. Neu ist auch mein dicker Pulli, der wunderbar wärmt und eigentlich gar nicht neu ist, sondern Second Hand gekauft.

Wie ist Eure Meinung zu meinem Komplett-Neu-Look heute? Ich fühle mich etwas dick, trägt der nicht sehr auf, der Pulli? Und der Lippenstift, ich weiß nicht. Passt nicht so wirklich zusammen, oder?

Ich glaube, ich kehre zu meinem alten Penelope-Look zurück. Ich finde, sogar mein Gesicht wirkt heute dick. Was meint Ihr?
Penelope ist nicht überzeugt: neuer Lippenstift, neuer Pulli. Sie fühlt sich unwohl.
(c) penelopeschreibt.blogspot.de, Bild mit MS Paint erstellt.

Freitag, 23. Oktober 2015

Gedenktage

Am 25. Oktober ist Weltnudeltag.

Der kommt mir gerade recht, nach der ganzen Kopf- und Schreibarbeit ist was für den Bauch mal ganz gut. Ich liebe Nudeln, überhaupt Essen.

Wer lässt sich eigentlich den Weltnudeltag einfallen?

Ach so, klar, 40 internationale Pastaproduzenten, schreibt Wikipedia hier! Im Ernst! Die genau haben sich den einfallen lassen. - PR vom Feinsten, wir ehren die Nudel. Sorry, ich muss grinsen.

Montag, 19. Oktober 2015

Abend- und Brautmoden-Onlineshop Miaberlin

Ich bin gebeten worden, einen Online-Shop vorzustellen, was ich hiermit mache, denn dieser hier gefällt mir ganz gut. Schaut mal selbst hier: Miaberlin

Der Shop verkauft Abend- und Brautmode, Abikleider usw. Zur Qualität kann ich leider nichts sagen, auf den Bildern sieht es ganz ansprechend aus, seht mal unten!

Man kann die Kleider sogar maßschneidern lassen.

Abendmode, Vintage

Vintage mag ich ja, dieses Abendkleid habe ich also in der Kategorie Vintage gefunden. Das gefällt mir gut, auch wegen des pludrigen Ärmels. (direkt zum Kleid bei Miaberlin - hier klicken)

 Abendmode, Meerjungfrau

Total das Nixen-Kleid, oder? (direkt zum Kleid bei Miaberlin)

 Brautmode

Hier ein Beispiel für ein Brautkleid (Miaberlin)


Im Shop gibt es einige Filterfunktionen für verschiedene Kategorien, z.B. Farbe, Länge, Ausschnittform etc. Wirklich ganz komfortabel gelöst. Ich wüsste zunächst aber nicht, wie das geht, mit der Übermittlung der Maße. Tada, daran haben sie auch gedacht und erläutern das!

Hm, schade, dass gerade kein Anlass ansteht, damit ich mir eins bestellen kann. 

Wenn einer von Euch hier mal kauft, bitte mal Bescheid geben, wie es mit der Qualität ist. Preislich finde ich das ziemlich gut, was ich da lese.


(Dies ist ein Advertorial.)

Freitag, 16. Oktober 2015

Buchmesse - ich kreische nicht.

Herrlicher Tag auf der Buchmesse! Ich habe einige Stände besucht, Material verteilt und nebenbei so viele Stände wie möglich angesehen.

Notizen von der Buchmesse 2015


Auf der Hinfahrt schon herrliche Laune gehabt. Regen, Schnee - egal. A3 eine einzige Baustelle: egal. Stau: egal. Frankfurt zeigt sich von seiner hässlichsten Seite: egal. Gastland Indonesien: Wunderbar.

Als ich endlich eintreffe, Eingang Ost, Halle 3: direkt zu den großen Verlagen. Auf geht's, Neuerscheinungen sichten. Interessante Themenauswahl. Wo letztes Jahr das Selbermachen im Vordergrund stand - Häkeln, Stricken, Dekorieren - sind in diesem Jahr die Veganer ganz groß vertreten. Aber Selbermachen geht auch noch.

Essen

Später, hungrig. Überall Bagels mit Frischkäse, Salate, Müslis. Toll, alles so gesund hier. Ich will Pommes, die Energie daraus rettet mich über einen ganzen Tag, fett mit Mayo. Oder was anderes, Außergewöhnliches. Gibt's aber nicht. Endlich Indonesien entdeckt, auch küchenmäßig, aber Riesenschlange vor der Essensausgabe.

Blaues Sofa

Penelopes neuer Lippenstift.
(c) penelopeschreibt.blogspot.de
Weiter zu Halle 5, internationale Verlage. Unterwegs gesehen: Ilja Trojanow auf dem blauen Sofa vom ZDF. Sein neues Buch heißt "Macht und Widerstand". Er redet, ich schau ein bisschen rum, gaffe. Sehr viele schlanke Frauen im Publikum. Mit tollen roten Lippenstiften beschminkt. Habe auch einen neuen Lippenstift.


Pizza. Endlich was anderes als die elenden Baguettes und Bagels mit Frischkäse. Qualität: schlecht, so ist das, wenn man selber kochen kann! Industrielles Massenprodukt. Bah. Wasser in Kistchen mit Schraub-Öffnung, Tetrapak. Warum eigentlich nicht im Glas?

Auf dem Rückweg wieder Blaues Sofa, Trojanow redet immer noch "[...] plötzlich habe ich das ganzheitlich gesehen[...]". Bla bla, Schlusswort Moderator, Ende.

Promi 1

Zurück zu Halle 3 oder 3.1, ich weiß nicht mehr. Mir entgegen kommt Richard David Precht (wusste gar nicht, dass der aus Solingen stammt (s. Wikipedia-Webseite, hoffentlich stimmt der Eintrag auch), ist ja hier ums Eck, hätten wir ja zusammen fahren können!), wirkt bemüht aufgeräumt, voll strukturiert sein wollend.

Witzig immer, diese Vorbeieilende-Promis-Begegnungen. Sie merken sofort, dass man sie erkennt, und es flattert so ein Geschmeicheltfühlen und angespannte Angst über ihre Augen: Leichtes Lächeln, sofort wieder Maske der Unnahbarkeit aufgesetzt. Aber bei mir braucht keiner Angst zu haben: Ich kreische nicht.

Vorbereitet!

Die Comic-Abteilung, super der Spruch am Stand von Mediatoon: "In 2016 Lucky Luke, still faster than his shadow, is turning 70. Be prepared!"

Neben mir eine Dame mit ohne Deo. Diese ganzen Menschen, Hammer!

Precht war sicher auf dem Weg zum blauen Sofa. Suhrkamp-Verlag, meine Lieblingsstation, weil Goetz' Verlag. Bin total empört übrigens: großes Plakat, alle möglichen Schreiberling-Köpfe-Fotos, Büchner-Preis für Rainald Goetz, kein Bild vom Goetz-Kopf. Er hat den Büchner-Preis gewonnen, da gehört ein Bild von ihm hin! - Will er keine Werbung machen? Genau, bestimmt wollte er selbst das nicht.

Promi 2

14 Uhr, 3sat, TV trifft Literatur. Helge Schneider im Angebot. Herrlich, saß in der dritten Reihe, hatte Blickkontakt, habe nun Angst, in seinen wirren Storys zu landen. Irgendwas komisch-auffällig bei mir gewesen? Tasche unterm Sitz, weitere Tasche auf dem Schoß.

Überlege, ob Helge überlegt, warum Frauen Taschen auf dem Schoß halten. Die Antwort ist: Weil wir genau DAS nicht wollen: Dass da jemand mit Augen oder Gedanken hinverschwindet! Daher Tasche drauf. Alle machen das. Ist ein Instinkt.

Helges Buch: Orang Utan Klaus. Wer nicht mehr weiß, was es mit dem Affen auf sich hat - ich sage nur: Miezekatze. Hier bei Samstagnacht im TV (Youtube).

Übrigens: Ron Hank ist sein echter Name. Helge Schneider sei nur leichter auszusprechen usw. und die Geschichte explodiert. Wirr. Schön.

  • Notiz: Moderatorin Dinesh Kumari Chenchanna, leise-humorvoll. Gefällt mir.

Umherstreifen

Wandle weiter durch die Hallen. Interessante Titel, interessante Verlage.
  • Notiz: Nachsehen, ob es das Wort "Spätkapitalismus" in echt gibt und was es bedeutet. (Titel eines Buches: Wirtschaft im Spätkapitalismus)

Hunger

Draußen gibt es zwischen den Hallen einen riesigen Innenhof, einer der Essenswagen dort hat Suppen. Ich kaufe mir eine Kartoffelsuppe, setze mich an eine Bierbank. Ist super dreckig! Will schon um einen Lappen bitten, dachte dann aber, sei nicht so fimschich (Wortbedeutung: s. rheinisches Mitmachwörterbuch), sieh halt zu, dass Du Dich nicht reinsetzt. Gut.

Löffle meine Suppe, macht satt. Precht kommt vorbei, ich sehe ihn an. Er sieht mich an. Alberner Gedanke: Er hat mich erkannt! Er. Mich. Haha. Futtere grinsend weiter. Grenzdebil, ich glaube, Buchmesse reicht für heute. Oder unterzuckert. Kann auch sein.

Müde

"Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche!"
Titanic-Poster, passt zu meiner infantilen Stimmung gerade. Verstörende Titelbilder auf den Magazinen, Frau Merkel, oben ohne, so betitelt: "Mit nackter Gewalt: Merkel zerstört Islamischen Staat".

Weiter durch die Hallen.
  • Notiz: Jeff Koons kaufen und lesen. Gesehen im Suhrkamp-Regal. Ist auch viel im Buch "Abfall für alle" die Rede von.

Kaffee

Habe einen Stand gefunden, wo ich Milchkaffee im Pappbecher bekomme und einen Sitzplatz. Notizbuch in der Hand, gaffen, Notizen kritzeln. Neben mir sitzt auch so einer, der macht das sogar mit Zeichnungen. Er hat einen wunderbaren, schwarzen, ganz tuschigen Stift. Habewolle!

Beobachtungen

Telefonat, Nebentisch, bin dann so um 22.42 Uhr, anderer Tisch, ja, das ist jetzt die Skizze, 2 Damen im Gespräch, kann ich den Stuhl haben, nein, da kommt gleich jemand, danke, freundliches Lächeln aufgesetzt, unecht, so ohne Augeneinsatz, förmlich, anderen Stuhl wegtragend, zu wieder anderer Dame hin, diese: Lächeln aufsetzend, unecht, ohne Augeneinsatz, förmlich.

Ich starre auf die Brötchenauslage in der Mini-Vitrine am Kaffee-Stand. Schneetiger, Kuscheltiere, die mich anstarren, auf den ersten Blick.
  • Notiz: Muss meine Sehstärke/Brillengläser prüfen lassen.
Ich stell mir grad vor, wie, ... haha, lacht, schöner Lippenstift, ist das eine Frauen-Witz-Einleitung eigentlich? Machen Frauen oft. Ich auch. Oder kommt mir das nur so vor?
  • Notiz: Witz-Einleitung-Alternative zu Ich-stell-mir-grad-vor-wie überlegen.
17.05 Uhr langsam wird es lustiger hier. Hoch die Tassen, kriege Wein angeboten. Muss aber noch fahren, schade. Aber alle sind schon lockerer.

Promi 3

Sascha Lobo hängt leidenschaftlich diskutierend an einem der Verlagsstände ab. Manfred Lütz irgendwo im Interview, ja, irgendwie steigt die Promi-Dichte! Bascha Mika müsste auch schon durch sein, im Lesezelt. Gregor Gysi schon da oder wieder weg?

Da ist die ohne Deo ja wieder! Ich will jetzt nach Hause. Tschö Frankfurt.








Mittwoch, 14. Oktober 2015

Es wird kühler

Zum Glück habe ich letzte Woche noch den Kompost umgesetzt und die Pflanzen damit versorgt. Das war wohl das letzte Mal in diesem Jahr.

Geerntet habe ich auch so gut wie alles. Die Tomaten waren fertig, die Herbst-Himbeeren legten noch einmal nach, die Chilis waren gut. Jetzt habe ich noch Sellerie draußen und Frühlingszwiebeln. Die sollte ich wohl noch ernten in den nächsten Tagen. Im Großen und Ganzen ist alles fertig und der Winter kann kommen.

Neulich beim Kompost-Umsetzen


Penelope schaufelt wieder den Kompost um, lüftet ihn damit und tauscht das Unterste gegen das Oberste. (c) penelopeschreibt.blogspot.de
... und morgen geht's auf die Buchmesse. Ich freue mich riesig darauf!

Freitag, 9. Oktober 2015

Barfuß

Jetzt kommt wieder die Erkältungszeit und was mache ich: Schuhe aus!

Ich bin gespannt, ob sich meine Erfahrung vom letzten Jahr wiederholen lässt und ich wieder erkältungsfrei durch den Herbst komme.

Angenehm finde ich es übrigens, dabei einen dicken, warmen Pulli anzuziehen oder eine Wolljacke. Die Heizung läuft auf Sparflamme, warm kann ich das hier nicht nennen...

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Goetz und das Feuilleton

Gerade lese ich "Abfall für alle" von Rainald Goetz und es folgt gleich ein Zitat, Geduld noch!

Es geht mal wieder um das Faz-Feuilleton, Feuilletons im Allgemeinen natürlich auch immer. Und immer wieder, mancher mag genervt sein, es unterhaltsam finden.

Er hat ja ein ambivalentes Verhältnis zum Feuilleton, insbesondere zur Faz (Warum eigentlich schreibt er nicht FAZ, mir ein Rätsel!). Immer wieder reibt er sich daran, ist genervt, empört und angetrieben, sich zu äußern dazu. Andererseits will es ihm ziemlich am Arsch vorbeigehen. Meistens aber nicht.

In meiner aktuellen Lektüre seines Abfalls (sic!) nun dieser Satz, aus einem Gespräch von Goetz mit Bernard, von Goetz also erinnert:
"Er [Andreas Bernard] liest das [Faz-Feuilleton] nicht, nur manchmal, selten, wochenends oder so - und mir diese Idee wirklich NEU war, daß man als jemand, der im Feuilleton und fürs Feuilleton schreibt, selber nicht wirklich ALLE einem erreichbaren Feuilletons scannt und liest und wahrnimmt, um sich damit auseinanderzusetzen, um sein eigenes Sprechen in diesem Raum notwendig, objektiv situieren zu können - und er meinte, er liest eben andere Sachen - und mir das zum ersten Mal so einleuchtete - als eine nichtdefensive (ach, wissen Sie, die Zeit lesen wir ja schon lange nicht mehr - genau: WIR, schon lange nicht mehr - endlich gesundet von so einer früheren Krankheit der Offenheit, Neugier - zum Gesundschwachsinn des ganz sicheren Wissens, was alles einen nicht >>mehr<< zu interessieren braucht usw usw) und also wirklich  nichtschwachsinnige Position - daß man vielleicht einfach bessere Artikel fürs Feuilleton schreiben kann, zumindest eine Zeitlang, wenn man geistig nicht komplett ZUGEMÜLLT ist von dem kollektiven Gelalle und Gerede in diesem Raum da - PRAXIS"
Passt gut: Sich nicht verrückt machen lassen, von dem, was alle Welt schreibt. Nicht alles lesen.

Schlussfolgerung, meine: Selber recherchieren, Fakten, selber eine Meinung bilden.

Ich meine, das ist aktueller Bezug zu Goetz' Abfall - deshalb immer wieder großartig, sein Schreiben, die Aktualität seiner Erkenntnisse, sein Getriebensein im undurchsichtigen Drumherum-Radau, sein Akzentuieren nach Analyse, Verstehen, Auf-den-Punkt-Bringen, großartig, Ihr wisst, ich bin Fan von ihm, schwelg - also das ist das Großartige an seinem Schreiben. Flüchtlingsdebatte, passt dazu.